1. Haflingerstutenschau der ostdeutschen Bundesländer am 17.05.2003 in Groß Klessow

Für den 17.05.2003 war diese erste Haflingerstutenschau der ostdeutschen Bundesländer angesetzt und Meura wollte fünf Stuten mitnehmen, außerdem fuhren Frank, Frederic und Jacqueline zum Vorstellen und versorgen der Pferde mit. Der Chef natürlich auch, allerdings diesmal nicht zum Richten. Katrin Schuster, die frei hatte an diesem Wochenende und ich, fuhren privat, durften aber mit den anderen Meuraern und Thüringern in einer Pension übernachten. Die weithergereisten (also wir auch) saßen alle am Freitag Abend auf dem Hof der Familie Noack beisammen und wurden köstlich bewirtet. Alle Pferde hatten vorerst Platz in Einzelboxen bezogen, wo sie die Nacht verbringen konnten. Später fuhren wir in unsere  Pension, nicht ohne kleinere Zwischenfälle dank Jonni König :-), aber alles in allem hatten wir dennoch eine angenehme Nacht und trafen uns beim Frühstück. Natürlich wurde auch da gewitzt und gelacht.

Später ging es ans Pferdeputzen und vorbereiten, Startnummern verteilen und natürlich aufgeregtes Blättern im Katalog meinerseits. Es waren 44 Stuten genannt, ein bißchen wenig Beteiligung, dazu war noch Sachsen-Anhalt gar nicht vertreten. Die Stuten waren in 7 Klassen eingeteilt, die erste Klasse mit 13 Stuten war am stärksten frequentiert. Hier stellte Jacqueline für Meura die Stute Ulvia (von Silbermann aus der Urbana H 857 von Gamet 49) vor und erkämpfte mit ihr den zweiten Platz. Siegerstute wurde die zierliche Mecklenburger Stute Almfee von Almfürst, MV der Hengst Stegmann, gezüchtet und im Besitz von Lorenz und Martin Rehse aus Carpin. in der zweiten und dritten Klasse (Klasse der vier- und fünfjährigen Stuten und Klasse der sechs- bis neunjährigen Stuten) hatten wir keine Vertreterin aus Meura, vielleicht sei aber an dieser Stelle die in der  Klasse 2 startende Baroness v. Abendstern MV Harlecin aus der Zucht und im Besitz der Pferdepension Nonn aus dem Thüringischen Dachrieden zu nennen, denn wir haben ja für Thüringen gekämpft, nicht für Meura :-).

Klasse 4, ausgeschrieben für zehnjährige und ältere Stuten, wurde von Meura durch die bekannte Ursel ( von Wilder aus der Urbita H 1425 von Albertus 112) vertreten. In ihren jungen Jahren war Ursel auf vielen Schauen vertreten und hat viele Preise gewinnen können. Durch ihre Fohlen hat sie leider nun in der Mittelhand etwas nachgelassen (O-Ton ich glaube Dr. Görbert) und landete auf dem Reservesiegerplatz.

Links: Stute Ulvia an der Hand von Jacqueline

Unten: Der Ring der Dreijährigen, v.l.n.r.: Die Drittplazierte Stute Lady So (von Moik a.d. Levana von Stesator 125, Z. & B. Obstgut Reichenbach), unsere Ulvia und daneben die kleine Almfee

Unten: Hiesta an der Hand von Jacqueline,

Rechts: Unten:Katrin und Ursel auf der Ehrenrunde beim Schauprogramm am Nachmittag

Hiesta und Ufa - Kopfbild jeweils mit silberner bzw. goldener Schleife

In der nun folgenden Klasse der vier- und fünfjährigen Galtstuten sah man im Ring endlich einmal mehr Thüringer als Sachsen bzw. Mecklenburger. Wir hatten die Stuten Hiesta von Sterzinger a.d. Heinki von Modell 84, geb. 1999 und die Stute Ufa von Silbermann a.d. Urasion von Modell 84, geb. 1999 mitgebracht. Außerdem bat Herr Jonni König, daß Frederic und Jacqueline seine Pferde mit vorstellten. Das waren die Stute Britta von liz. Wirbelwind aus einer Adolar 100 Mutter, geb. 1999 und die Stute Barbara, ebenfalls von liz. Wirbelwind aus einer Mano 85 Mutter, geb. 1998. Die Stute Ulrike von Sandor aus einer Sigg Mutter, geb. 1999 im Besitz von Herrn Stefan Löbnitz aus Isserstedt bei Jena wurde ebenfalls durch Meura vorgestellt. Frederic und Jacqueline mußten ganz schön rennen, aber ihre Mühen haben sich gelohnt, denn Ufa siegte vor Hiesta!!!

Kurz vor der Mittagszeit und schon etwas im Zeitverzug begann die Klasse der sechs- bis neunjährigen Galtstuten, wo unsere Stute Urtania II von Albertus 112 a.d. Urlanda H 752 von Gamet 49, geb. 1997 startete und siegte. Als zweite Thüringer Stute in diesem Ring sei die Stute Hanni von Stesator 125 aus einer Status 453 Mutter im Besitz von Herrn Erhard Lemser, vorgestellt von seiner Enkeltochter Nicole Eberhardt, erwähnt. Nachdem auch die Stutenfamilien noch gewertet wurden, mußten alle Sieger- und Reservesiegerstuten nocheinmal in den Ring, um die beste Jung- und die beste Altstute zu ehren. Wir liefen Runde um Runde, das Ergebnis allerdings wurde erst am Nachmittag zum Schauprogramm bekannt gegeben. Bis dahin aber ließen wir es uns gut gehen, machten Gebrauch vom reichhaltigen Speisen- und Getränkeangebot, schlenderten am Reiterstand vorbei und sicherten unsere Plätze fürs Schauprogramm.

Nachdem wir im Schauprogramm schon gerittene und gefahrene Pferde bewundern konnten und uns kurz in die Winterzeit zurückversetzt fühlten durch das Skijöring, vorgeführt mit dem Hengst liz. Wildprinz, waren die Stuten noch einmal dran und nun wurde endlich das geheimnis um die beste Jung- und Altstute gelüftet. Bei den Jungstuten siegte verdient Almfee und bei den Altstuten Urtania II. So ist also keine Meuraer Stute ohne Schärpe und Schleife heimgekommen! Vielleicht wird diese gelungene Schau ja zur Tradition?

Frederic und Urtania II

Warten: Jacqueline und Ufa, Anja und Ulvia und ich mit Hiesta