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Der alte Stall in Tiefurt - so hat alles angefangen |
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Blick vom Hof auf den Stall mit "El Capone" im Januar 1996, als alles schon sehr heruntergewirtschaftet war! |
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Angefangen hat alles im August 1992 auf einer Weide am Tiefurter Park. Wir Kinder (meine Schwester Alex, unsere Freundin Chrissie und ich) spielten dort in der Nähe, wurden von der Pächterin der Weide und Besitzerin der Pferde verjagt, schließlich doch geduldet und später sogar gern gesehen. Am 09.09.1992 hatten wir unsere erste Longenstunde auf "Peter", einem damals zehnjährigen Wallach. Auch Chrissies Schwester Conny war nun dabei, wir vier sorgten eigentlich aus heutiger Sicht dafür, daß die Reittouristik in Tiefurt von nun an boomte! Immer mehr Kinder und auch Erwachsene kamen nach Tiefurt, mit vereinten Kräften und viel Hilfe von außen wurden Stall und Hof verschönert, ein Reiterstübchen und ein Reitplatz mit einigen Hindernissen aufgebaut.
Die Anfangs wenigen Pferde wurden immer mehr, auf einmal hatten wir alle nicht mehr nur ein Pflegepferd sondern bis zu drei! Es wurden Pferde gekauft, aber leider auch verkauft, kamen und gingen Pensionspferde. |

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Pensionspferd über die Weidesaison 1992 - Parodie (geb. 1988) mit ihrem Fohlen Pinea (19.09.1992) im Besitz von Jacqueline Minckert |
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Alex' Liebling Ganter, Halbbruder von meinem Galton, zu unseren Reiterspielen anläßlich der schönsten Weihnachtsfeier im Stall 1993! |


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Hochwasser auf den Weiden - 1994, kurz nach Luzius' Geburt |
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Eines der letzten Bilder aus Tiefurt, bevor es den Stall nicht mehr gab: My Lady kommt mir die Treppe zum Reiterstübchen hinterher. Von ihr weiß ich bis heute nicht, wo sie abgeblieben ist. Die Spuren verlieren sich Anfang 1998. |
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Frühjahr 1994: Der damals zweijährige Lavell, die Stute Moleka und ihr damaliges Fohlen Luzius, welches den Herbst 1995 auch nicht überlebt hat. |
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Ja, es gab also in Tiefurt jede Menge schöne Erlebnisse, so natürlich die vielen langen Ausritte, gemütliches Beisammensitzen, Pferde versorgen. Nicht so schön war in erster Linie das letzte Jahr, also 1995, als der Stall sich im Prinzip schon aufgelöst hatte, bevor es eigentlich wirklich soweit war. Sehr, sehr traurig war der Tod vierer Pferde in diesem Jahr: Molly, Luzius, Galton und Liese.
Über die Zeit, als das Heu für eta 10 Pferde noch mit der Hand gewendet werden musste, lachen wir heute ebenso wie über die unzähligen Schubkarren Mist, die per Hand auf riesige Hänger gegabelt werden mußten - meist in Hau-Ruck Aktionen. Und wenn wir Kinder das allein geschafft hatten, brachte Viola regelmäßig den Spruch: "Na, da simmer ja mal wieder rum!" (Alex kann dies besonders gut nachmachen)
Dennoch waren es vier wunderschöne Jahre, an die wir alle irgendwie gern zurückdenken mit vielen "Weißt Du noch's?" |