04.10.2003 - Fuchsjagd 2003 in Meura

Nachdem im letzten Jahr in Meura leider keine Fuchsjagd stattfinden konnte, freuten sich wahrscheinlich alle umso mehr auf die diesjährige. Als Termin war der 4. Oktober angesetzt, also relativ zeitig und damit vielleicht nicht so kalt. Leider spielte das Wetter nicht wirklich mit, denn schon am Vortag regnete es hin und wieder. Am Nachmittag wurden die Pferde gewaschen, das Sattelzeug kontrolliert und geputzt, Stiefel gewienert, Schweife geflochten... Leider nahmen nicht so viele Fremdreiter mit eigenem Pferd an der Fuchsjagd teil, so daß also der Hengststall relativ leer blieb. Am späten Nachmittag reiste endlich der Fuchs alias Jana Kunze mit ihrer Scheckstute Sunny aus Eisenach an. Da wir uns seit zwei Jahren nicht gesehen hatten, gab es natürlich viel zu erzählen und wir verbrachten einen lustigen Abend zu viert. Der Regen hielt sich die ganze Nacht und erhörte unsere Bitten natürlich auch am Morgen nicht. Heidi, die ja inzwischen in Meura wohnt, hatte sich nicht schmutzig gemacht und von daher hatte ich nicht so viel Arbeit. Bis zum Frühstück wurde es teilweise etwas weniger Regen, hörte auch kurz auf aber pünktlich 10 Uhr, als es losgehen sollte, fing es von neuem an zu regnen. Christian Marquardt als neuer Master hielt seine Rede in der Reithalle vor einem Jagdfeld von etwas über 20 Teilnehmern und etlichen Zuschauern, machte mehr oder weniger auf die Jagdregeln aufmerksam. Nachdem alle Reiter auf Vollständigkeit der Ausrüstung überprüft worden waren, konnte es endlich losgehen - ohne Regen!!!!

Zuerst ritten wir Richtung Rohrbach. Heidi war die letzten Tage zuvor immer besonders gängig und teilweise hatte ich schon zu tun, sie zu halten aber offensichtlich weiß sie, wann es drauf ankommt. Schließlich hatte ich keine Lust, den Master zu überholen. Bald kamen auch die ersten Sprünge und die Pikeure Katrin Unger, Kerstin Ehrlich und Jacqueline Lange waren voll in ihrem Element. (Fast) nichts entging ihren Augen. Von Rohrbach führte der Weg nach Wickersdorf, wo Christines Großeltern bereits mit dem Frühstück warteten (nachdem Christian und Katrin sich über den Weg verständigt hatten).

Links: Thomas auf Samur,

Rechts: Antje auf Stoffel, und Katrin Amberg auf Mon Petit, dahinter Uwe auf Lopie

Nachdem alle Bedürfnisse befriedigt waren, ritten wir weiter. Zwischendurch beschloß der Fuchs immer mal, andere Wege zu nehmen und auszureißen, es gelang jedoch immer wieder, ihn einzuholen und zurück zu den anderen zu bringen. Zwischendurch schenkten die männlichen Westernreiter bereitwillig den Inhalt ihrer Sattelpacktaschen an die weiblichen Englischreiter aus. Auf derselben Fläche wie Jana vor zwei Jahren den Fuchs von mir gefangen hatte, wurde er in diesem Jahr wieder freigegeben. Ich hatte eigentlich beschlossen, mich ganz zurück zu halten weil mir die Kolissionen vom letzten Mal noch gut im Gedächtnis waren, aber so ein bissel packt es einen ja doch immer wieder... Schließlich gelang es Melanie Monecke mit ihrem Schecken Smokie, den Fuchsschwanz zu erhaschen. Im Schritt ging es zum Rastplatz. Dort warteteten Mick, Lu und Christines Großelten schon auf uns. Wieder hatten sie sich um die Versorgung gekümmert, Brätel und Bratwürste waren gebraten und der Glühwein heiß. An dieser Stelle sei den vieren auch ganz herzlich gedankt!

Jacqueline und Albrecht

Die Pause war sehr lustig, so lustig, daß Christian schließlich beschloß, sie noch etwas zu verlängern ;-)

Schließlich brachen wir doch auf nach Meura, wo wir gegen 16 Uhr ankamen. Alle versorgten die Pferde und freuten sich auf das Jagdgericht im Haflinger. Davor mußte ich mit Jana allerdings nochmal ins Schlagetal, weil sie ihre Mallorca auch gern einmal wiedersehen wollte.

Die Abendveranstaltung zog sich sehr in die Länge, erst 21 Uhr konnte das Jagdgericht beginnen. Wie immer war es sehr lustig und Kritik spaßig verpackt. Die Neulinge um Helen, Thomas, Conny und zwei Reiter von auswärts bekamen auch noch ihre Schläge und jeder Reiter mußte etwas pantomimisch darstellen. Nachdem ein jeder seine mehr oder weniger gerechte Strafe bezahlt hatte, gab es auch ein Quiz von Katrin Unger, was teilweise doch in Teamarbeit ausartete. Die letzten saßen jedenfalls bis weit nach Mitternacht im Haflinger.

Auf dem Weg nach Wickersdorf

 

 

 

Jana und Guidoins Gespräch vertieft         Uwe und Katrin müssen sich ausruhen

Kerstin - einmal sehr und einmal gar nicht fotogen

(links festgehalten von Jana und Thomas)

Jana auf ihrer Sunny und                                      Heidi und ich, einmal auf der

Kerstin auf Stollberg                                              Strecke und einmal zur Rast